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Impingementsyndrom der Hüfte
Im Rahmen des Impingementsyndroms der Hüfte kommen es zu Auswüchsen und Einengungen an den Gelenkrändern: Chronische Schmerzen und ein entsprechender Funktionsverlust sind die Folge. Besonders Beugung und Innendrehung sind eingeschränkt. Vermutlich besteht auch ein Zusammenhang mit der altersbedingten Hüftarthritis.
Die Erstinformationen aus Befragung und körperlicher Untersuchung werden von radiologischen Darstellungen erhärtet, die die Knorpelschäden, den Zustand der Gelenkränder und bestimmte Vorzeichen der Degeneration genau zeigen. Letztere haben US-amerikanische Röntgenärzte in einem Fachbeitrag zusammengestellt.
Die große Bedeutung dieser Vorzeichen liegt in der Option, rechtzeitig, noch vor Auftreten chronischer Symptome, eine patientengerechte Präventivtherapie einzuleiten.
Die Autoren unterscheiden zwei Grundursachen - Gelenkausknospungen und Verengungen, die auf die jeweilige Fehlanatomie zurückgehen. Beide Vorgänge lassen sich sowohl auf herkömmlichen Röntgenbildern als auch in computergesteuerten Darstellungen (CT, MRT) gut erkennen.
Dennoch, so die Autoren, sind diese Zeichen noch nicht ausreichend diskutiert und auch nur relativ wenigen Allgemeinmedizinern bekannt. Die Arbeit der Forscher bietet eine Einführung in die Risiken dieser Hüfterkrankung und eine Darstellung möglicher Therapien.
Publisher: DAGST
Quelle: Beall DP et al: Imaging findings of femoroacetabular impingement syndrome. Skeletal Radiol (2005) 34: 691-701.





